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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
Seite
235
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Du" versetzt'

Freude ziehen und sagte:dir fehlt was!"er und sah sic sehr zornig an.

Geh in den finstern Eichenhain an Gaspards Felsen!(rief sein Herz) Dein Vater beugte sich nie; sei sein Sohn!"Er schritt durch die Glanz-Welt darauf hin; aber als er innenin der Finsterniß mit dem Kopfe am Felsen lehnte und dieTöne neckend hercinspielten und er sich dachte, wie er eine soedle Seele gelicbct hätte, o wie sehr: so war es, als sag'etwas ihn ihm,jetzt hast du deinen ersten Schmerz aufder Welt!"

Wie bei dem Erdbeben Thüren springen und Glockenschlagen: so riß bei dem Gedanken: erster Schmerz, seine Seeleauseinander und harte Thränen schlugen nieder. Aber erwunderte sich, daß er sich weinen hörte, und trocknete erzürntdas Gesicht am kalten Moose ab.

Schwächer, nicht härter trat er in das zauberische mitglimmenden Edelsteinen beworfene Land heraus und unter dietrunkener entgegenhnpfcnden Töne, die die Seele wcgreißenund aushcben und ans Höhen stellen wollten, damit sie inweite Frühlings des Lebens hinnnterschauete! Hier ans diesemsonst seligen Boden sah er die zerrissene, zertretene Perlenschnurseiner künftigen Tage liegen.O, wie wir an diesem Abendehätten selig seyn können" dacht' er und sah ins Helle Laub-hüttenfcst, in das vergoldete, aber lebendige Laubwerk- inden grünen umherirrcnden Wicdcrschein, vom Nachtwinde ge-wiegt und in das Lauffeuer brennender Gebüsche in denfließenden Wassern auf den bogigen Triumphthorcn standenLichter wie herabgezogene Himmelswagen und hinter ihmdie schwarze Klostermauer des Tartarus, der erhaben in seinenGipfeln nur einzelne Lichtchen zeigte und drüben die stillen.