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Tempel des Traums, und der Wiedersehen: legte sich iu seininneres grünes Laubwerk vergoldend.
Liane trat an der Hand der ehrenden Fürstin mit nieder-geschlagnen, verschämten Augen in die Helle, rege Sonnenstadtheraus, ins Getümmel der Musik und der frohen Zuschauer.Ans Albano schoß die stürmische Gegenwart wie ein Strom;die entgegengesetzten verworrenen Rollen vor entgegengesetztenMenschen — der Frcudcnglanz des Abends — und die nächt-liche Verwirrung in seiner Brust machten seinen festen Gangdurch diesen Abend schwer.
Die Fürstin zog ihn bald in ihren Wirbeln weiter; Lia-nen ließ sie nicht von sich. Der Minister färbte und steiftemit alten Galanterien den erotischen Sklaven aus; aber jedemschien er, da die Fürstin den Kredit nach dem Tode des Fürstenbestimmt, nur die Sitte der Minister nachzumachen, deren Geistgern vom Vater und Dauphin — llliogus — zugleich ans-geht, um sich nicht zwischen, sondern ans zwei Fürstcn-Stühlezu setzen. Sic schien indcß seit seiner Maschinerie mit Lianenihn stolzer anszunchmcn. Hinlänglich beglückte ihn das Glückder Tochter wie seinen Schwiegersohn Bouvcrot die Nähe der-selben genug, und das Schelmen-Paar lag tief und ganz inBlumen weidend. Albano erricth weiter Nichts, als daß sogarein kalter Drache, ein Seelen-Urangutang die Reize dieses En-gels dunkel spüre.
Die Ministerin und der Lektor thcilten sich leicht wechselndin die Bewachung Liancns vor jedem Worte -— Albano's. DieFürstin ließ sich durch die funkelnden Lustgänge, durch den innassen Blitzen stehenden Zauberwald und zuletzt an das Don-nerhäuschcn führen, um den brennenden Garten aus allenPunkten in ihr malerisches Auge zu' nehmen; Liane und Albano