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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
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die Fcdcrlappcn der Hoflivrccn, jetzt kommt noch, weissagt'er freudig, gar der goldflitternc Ehrenbogen mit Vasen undPfeifern, durch den sie gerade durch muß, und scheucht mandenn nicht Spatzen mit Goldblechen und Selzcrkrügen ausKirschcnbäumcn? -

O (dacht' er, als sic durch war) wenn jener gothischeWüthcrich sich durch den entgegenkommenden Bittzug des Pab-stes von dem plündernden Einmarsch ins heilige Rom rück-wärts lenken lassen: so schlägt's gewiß durch, daß ihr in derVorstadt die Waisenkinder mit ihrem Waisenvatcr bittend cnt-gegcntreten dann die Schulmeister mit ihren Pagericndann Gymnasium und Universität was doch nur erst Ge-fechte mit Vorposten sind-denn das Thor ist mit In-

fanterie besetzt, der ganze Markt mit der wehrhaften Bürger-schaft die Hauptkirchc wird von der Geistlichkeit, das Nath-hans vom Magistrat bewacht alle bereit, wenn sie nichtnmkchrt, ihr in gewisser Entfernung als Schaarwachcn undObscrvazionschörc nachzuzichcn und halten sich nicht amSchloßthore 7 Brautpaare als 7 Bitten und Bußpsalme aufund tragen ihr auf einem Lasterstein von Atlas ein fatalesPcreat-Karnicn, *) von mir selber verfasset, ein Dekret vom19. Juni entgegen, des Effekts ganz ungewiß?

Recht! sagt' er, als der ganze Zug zu einer leichtern Ucber-

') Für ihn war's innerster Genuß, ein solches Hochzeitgedichtganz mit den Neimen, Flügen und Ausrufungs- und Anru-fungszeichen des ersten besten Ncujahrsreimcrs der Welt zuschenken; und das Bewußtseyn seiner reinen, obwol satirischenAbsicht beruhigte ihn ganz über jeden Tadel einzelner schwül-stiger oder zu sklavischer Wendungen.

2ean Paul's ausgetv. Werte. XI.

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