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griff unter die Blumen herein, und trug eure schwere, reicheWelt —' bald war das Wasser ein fester Spiegel, bald einegcwundne, wcllcnschlagcnde Ader, bald eine Quelle, bald einBlitz hinter Blumen, oder ein schwarzes Auge hinter Blatter-Schleiern — schmale Ufer, kurze Beete, Kindergärten, rundeInseln, kleine Hügel und Landzünglein wohnten dazwischen,sic hielten ihre bunten, blühenden Kinder auf dem Arm undSchooß, und die blauen Augen der Vergißmeinnicht und dierollen Tulpcnwangcn und die blaßwangigcn Lilien spieltenwie Geschwister, von Fremden geschieden, beisammen, aberRosen liefen durch alle. Jetzt hörten die Menschen murmelnund rauschen, die Seen neben ihnen walteten; an einem abge-rundeten, auf eine Insel eingepfähltcn Maienbaum fingen obendie gelben Tannennadeln zu tropfen an — von den Hänge-birken auf der Landzunge glitt ein innerer Regen nieder —aus den beiden Seen neben ihnen flogen Wasserstralcn wiefliegende Fische gen Himmel — Jetzt quoll cs überall, undReihen von Quellen, diesen Wasser-Kindern, spielten mit denBlumenkindcrn — Wie Vögel flatterten Stralen mit breitenFlügeln aus den Lorbccrhcckcn und fielen in die Rosengruppennieder — an einem Hügel voll Eichen kroch eine Wasser-schlangc hinauf >— kriegend schossen aus allen Ufer-Mündungenbelagernde Bogen an die Gipfel —- Plötzlich fanden sich dieüberlisteten Zuschauer mit Regenbogen überwölbt, denn dieSeen warfen ihre Wasser hoch über sic hinüber, daß durchdas Tropscngegitter die wankende Sonne brannte wie durcheine zersplitterte Juwclcnwelt. — Die Kinder schrieen erschrocken— Die aufgcjagten Vögel kreuzten durch den Regen — Nacht-schmctterlinge wurden nicdergeworfcn — die Turteltaubenschüttelten sich an die Erde gedrückt in den Güssen — Die