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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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lebte; aber in einer sonderbaren halb theologischen, halb fran-zösischen, Wolfianischen nnd poetischen Sprache. Man solltevon manches Schwärmers Poesie Md Philosophie statt derVerbal- Ncalübersetzungcn geben, damit man sähe, wie die gold-reine Wahrheit nnter allen Hüllen glühe. Spener sagte inmeiner Ucbersetznng:er habe sich sonst, eh' er das Rechte ge-funden, in jeder menschlichen Freundschaft nnd Liebe gemartert.Er habe, wenn er inbrünstig geliebt wurde, zu sich gesagt,daß er sich selber ja nie so anschen oder lieben könne; nndeben so könne ja das geliebte Wesen nicht so von sich denkenwie das liebende, und wär' es noch so vollkommen oder soeigcnlicbig. Sähe jeder den andern an wie er sich: so gab'cs keine feurige Liebe. Aber jede fordere einen unendlichenWerth nnd sterbe an jedem unauflöslichen deutlich erkannten»Fehl; ste hebe ihren Gegenstand ans allen heraus und überalle, nnd verlange eine Gegenliebe ohne Gränze, ohne allenEigennutz, ohne Theilung, ohne Stillstand, ohn' Ende. Dassei ja das göttliche Wesen, aber nicht der flüchtige, sündige,wechselnde Mensch. Daher müsse sich das licbckranke Herzin den Geber dieser nnd jeder Liebe selber, in die Fülle allesGuten und Schönen, in die uneigennützige, nnbcgränzte All-Licbe senken und darin zergehen nnd aufleben, selig im Wech-scl des Zusammcnziehcns nnd Ausdehnens. Dann sicht eszurück auf die Welt und findet überall Gott und seinen Wie-dcrschein die Welten sind seine Thaten jeder frommeMensch ist ein Wort, ein Blick des All-Liebenden; denn dieLiebe zu Gott ist das Göttliche und ihn meint das Herz injedem Herz."-

Aber (sagte Albano, dessen frisches energisches Lebenaller mystischen Vernichtung widcrsträubte) wie liebt uns