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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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platt und wclk znsammcntrctcn wie einen Kreuzweg. Es warein schöner Morgen Nom Thau ganz beregnet ein frischerWind wehte von Lilar über das blühende Korn und dieSonne brannte allein in einem kühlen Himmel. Aus der Blu-mcnbühler Straße zog ein Menschen - Gewimmel hinan undniemand ging lange allein; ans der Morgcnhöhe sah er seinenFreund Karl mit dem gebognen Fcderbusch der Sonne ent-gegcnsprcngcn.

Lilars Lüfte flogen Orangcnduft-ausathmcnd entgegen undwehten die Asche weg, die ans den glühenden Altarkohlcn je-nes ersten herrlichen Sonntags stand. Er ging die Brückehinab, und der früh geputzte Pollux trieb ihm einen aufge-blättertcn Truthahn entgegen. Eine 8oer 86rvnnte des al-ten Spcncrs kochte schon eine Stunde lang bei der Chariton,blos um ihn Vorbeigehen zu sehen. Diese lief scstlich-geschmücktans dem Häuschen, das sich heiter mit allen Fenstern dem gan-zen Himmel öffnete, ihm entgegen und brach in der Verlegen-heit der Freude mit der Hauptsache zuerst heraus, cs sei näm-lich droben im Häuschen alles schön und parat und ob er dasEssen hinaushabcn wollte. Sie wollte mitten im GesprächPolluxcn aus des Grasen Fingern ziehen, aber er ließ ihnzum Kusse aufschweben und erntete damit jedes Herz, auch dasalte hinter der Küchcnflamme.

Indem er nach seinem Häuschen durch den westlichenTriumphbogen hinausging, fühlt' er unbeschreiblich stark undsüß, daß die holde Jugendzeit unser Welsch- und Griechenlandist voll Götter, Tempel und Lust ach und welches so oftGothen mit Tatzen durchstreifen und auslceren.

Seine blühende Bahn lief endlich in die Tiefen- und Hö-hentreppe, die er mit Spencr bestiegen einzelne Tages-