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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
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kleiden könne stellten ihm in ihren wohlbekannten Blnmen-stiickcn nnd Blcchbändcrn gleichsam die alten Drucke (Inku-nabeln) der ersten Lebenslage vor; und heute erquickte ihnjede Spur der alten Licbes-Zeit. Sic ließ ihn seine Fenstersuchen, ans deren einem der Bibliothekar einen soliden Blickans einen Gassenstein heftete, um ihn immer zu treffen mitAnspucken.

Hier einsam neben dem Bruder sagte Liane der Schwe-ster das Wort der Freundschaft lauter und versicherte, wiesie sie erfreuen wolle und wie gut nnd wahr sie cs mit ihrmeine. O sehet in die Flamme der reinen religiösen schwester-lichen Liebe mit keinem gelben Auge des Argwohns! Fassetihr nicht, daß diese schöne Seele eben jetzt ihre reichen Flam-men zerthcilc für alle Schwesterherzen, bis die Liebe sie zu-sammcndrängt in Eine Sonne, wie nach den Alten die zer-strcncten Blitze der Nacht am Morgen sich zu Einer dichtenSonne sammlcn? Sie war überall Auge für jedes Herz;wie eine Mutter vergaß sic nicht einmal die Kleine überGroße; nnd sic goß keiner streiche mir dieses kleine Bei-spiel weg der kleinen Helena die Tasse Kaffe, die derDoktor verbot, halb voll Sahne, damit er ohne Kraft nndNachtheil sei.

Die ungeduldige Prinzessin hatte schon zehnmal nach demHimmel gcschanet, durch welchen bald Lichtstralcn bald Regen-faulen flogen bis endlich aus dem verzehrten Wolkenschneedas Blau in weiten Feldern wuchs und Julienne die erfreuctcnjungen Leute in den Garten znm Anstoß der Ministerin ent-führen konnte, die ungern Lianen dem Serei», fünf oder sechsAbcndwind-Stößen und dem Waten durch das Linie hochstehende Regenwasser aussctztc. Sic selber blieb zurück. Wie