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11 (1848) Titan : zweiter und dritter Band
Entstehung
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gungcn dienstbare Jüngling gegen die kurze Mcerstille, woriner keine Schiffe trieb, wie gegen eine Sünde sträubte.

Indessen war'S himmlisch; der tiefliegende Kindertag, derihn sonst beflügelte, wenn das Haus voll Gäste war und er wo er nur wollte, kam wieder herauf; die Gespräche spiel-ten und beschenkten mit allem, was uns hebt und bereichert;alle Kräfte waren ohne Ketten und im trunkncn Tanz. Ge-nialische Menschen haben so piele Festtage als andere Wcrkcl-tage und daher ertragen jene so schwer einen Trivial- undSchlendrians-Schalttag und vollends an solchen Jünglings-tagcn! Wenn ihm Karl tragische Gewitterwolken ans Shaks-peare, Göthc, Klinger, Schiller vorsührtc und sich das Lebenkolossalisch im dichterischen Vcrgrößcrungsspicgel bcschanete: sostanden alle schlafenden Riesen seines Innern auf, sein Vaterkam und seine Zukunft, selber sein Freund stand neu wie ausjener glänzenden phantastischen Kindcrzeit herausgchoben da,wo er sich ihn in diesen Rollen vorgeträumt, und in den in-ner» Hcldcnzug wurde sogar die Wolke, die durch den Himmelschwamm, und die über den Markt wcgmarschircnde Wach-Trnppc cingeschichtet. Zn groß erschien ihm der Freund, weiler wie alle Jünglinge noch von Schauspielern und Dichternglaubte, daß sie wie die Bergleute immer die Metalle in denLeib bekommen, in denen sie arbeiten. Wie oft sagten beidein der Jünglings-Metapher:das Leben ist ein Traum" undwurden blos froher und wacher dadurch k Der Greis sagt esanders. Und die schwarze Todcspforte, an welche Karl so gernhinführtc, wurde vor dem JünglingSaugc eine Glasthür, hin-ter welcher das Helle goldnc Zeitalter des verspäteten Herzensin unermeßlichen Auen lag.

Mädchen, bekenn' ich da ihre Gespräche zcrstücktcr,