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und zerquetschte ihn zu einem Meer. Gewaltig fuhr er ansnnd ab, und schüttelte alle Wellen, hoch oben im stillen Blauflog langsam eine goldene Biene leise singend einem Sternchenzu, und sog an dessen weißen Blüten, und rnnd um den Ho-rizont standen Thürme heiter mit leuchtenden Gewitterspitzen,bis wieder ungeheure Wolken als reißende Thierc gestaltet an-kamen nnd am Himmel sraßen.
Da hörte ich einen Seufzer, alles war verschwunden. Ichsah nichts als ein glattes stilles Meer, aus diesem brach dieböse Feindin, ohne eine Welle zu machen, wie Licht durchGlas: „seit der Ewigkeit, fing sie an, ist das Wasser öl-glatt,das bedeutet eben den großen Sturm. Ich soll dir, sagt man,das älteste Mährchen erzählen; bist du aber vorüber?" Siesah seltsam aus, sie war in Meergrün nnd Meerblüten ge-kleidet, kleine Floßfedern zuckten an ihrem Rücken, ihr Gesichtwar mecrgrau, und doch jung, aber voll kämpfender Farben.Ehe ich antwortete, fuhr die böse Feindin fort — „es wareinmal ein ewiges Mährchen, alt, grau, taub, blind, und dasMährchen sehnte sich oft. Dort tief in der letzten Welt-Eckewohnt es noch, und Gott besucht es zuweilen, um zu sehen,ob es noch flattert und sich sehnt. — Bist du denn vorüber?So schaue die Thiere am Ufer an!" — Am glatten Meerehinauf lag cs voll reißender Thiere, welche schliefen, aber imSchlafe sprachen, und einander einen uralten Heißhunger undBlutdurst erzählten.
Ehe ich antwortete, versetzte die böse Feindin: „vernimmdas alte Wiederhallcn; noch kein Wesen hat den Ton gehört,den cs nachspricht. Wenn aber einst der Wicdcrhall aufhört,so ist die Zeit vorbei und die Ewigkeit kommt zurück, undbringt den Ton; sobald alles sehr still ist, so werd' ich die