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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Gewohnheit, und schüttelte den Kopf, weil er glaubte, sie habesich mit einem Ir unterzeichnen wollen. Plötzlich sah er dieHalbmaske, nämlich das Halbgcsicht der Nonne recht an, ander feinen, aber kecken Linie der Rosenlippen, und am Kinnvoll Entschiedenheit erkannte er Plötzlich Wina, welche blosaus dem Dunkel mit sanften Augen-Sternen blickte. Erwar mit der Hand schon auf dem Wege nach der Bcrgkappc,bis er sie nahe daran wieder in Maskcnsreihcit setzte.Owie selig! (sagt' er leise.) Und Sie sind die NacksinoisellsHaxlraela?" Beide nickten.O was begehrt man denn noch insolcher gcistertrnnkcncn Zeit, wenn man sich, verhüllt wie Gei-ster ohne Körper, in clysischen Feldern wieder erkennt."

Ein Läufer tanzte daher, und nahm Raphaela zum Tan-zen davon:Glück auf, H. Bergknappe!" sagt' er entfliegend,daß Walt den Elsässer erkannte. Jetzt stand er eine Sekundeallein neben der ruhigen Jungfrau die Menge war einenAugenblick lang seine Maske. Neu, reizend, drang aus derHalb-Larve wie aus der Blüten - Scheide einer gesenktenKnospe die halbe Rose und Lilie ihres Gesichts hervor.Wie ausländische Geister aus zwei fernen Weltabcndcn sahensie einander hinter den dunkeln Larven an, gleichsam dieSterne in einer Sonnenfinsterniß, und jede Seele sah dieandre weit entfernt, und wollte darum deutlicher scyn.

Da aber Walt in dieser Stellung Miene machte, alswollte er einige Jubiläen dieser schönen Minuten feiern underleben: so fragte ihn Wina, als Lpee forschend die Sklavinder Tugend vorübcrführte, ob er nie tanzte? Sogleich wurdeer in den Tanz-Sturm geweht, 'und half wehen, indem ertanzte wie die Römer, bei welchen nach Böttiger das mimischeTanzen in nichts bestand als in Bewegung der Hände undArme. Mit den Füßen ging er feurig den Walzer bis zum