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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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nahm er auch seine an, und fand nichts darin, als einen ge-meinen Lobspruch auf seine bezaubernden Augen.

Am meisten zog ihn und seine Bewunderung ein her-nmrutschender Niesenstiefel an, der sich selber anhatte undtrug, bis ein altvaterischer Schulmeister mit dem Bakel ihnso kopfschüttelnd ernst und zurcchtwciscnd ansah, daß er ganzirre wurde, und sich selber an sich und an seinem Fuhrmanns-Hemde nach seinem Verstoße umsah. Als der Schulmanndieses merkte, winkte und rügte er noch heftiger, bis der No-tar, der ihm erschrocken in die dräuenden Augen geblickt, sichin die Menge eiustcckte. Es war ihm etwas fürchterliches, indie dunkle unbekannte Augenhöhle wie in die offne Mündungeines Geschosses hinein zu schauen, und lebendige Blicke einesUnbekannten zu empfangen.

Noch hatte er weder Vult noch Wina gesehen; und ihmwurde am Ende bange, ob er auch in diesem Meere sic wiePerlen oder Inseln finde.

Auf einmal stellte sich eine Jungfrau mit einem Blumen-kranz auf dem Kopse vor ihn; aus dem Munde der Maskehing ein Zettel des Inhalts:ich bin die pcrsonifizirtc Hoff-nung oder 8pes, die mit einem Blumenkranz aus dem Kopfe,und einer Lilie in der rechten Hand abgebildct wird; mit demlinken Arm stützt sie sich auf einen Anker oder eine starkeSäule. S. Damms Mythologie, neue Auflage von Levczovtz. 454." Walt, der anfangs in jeder Sache mit den dümm-sten Gedanken geplagt war, wollte innerlich auf Wina rathen,wäre die Gestalt nur seiner und weniger groß gewesen. DieHoffnung drehte sich schnell um; eine verlarvtc Schäferinkam, und eine einfache Nonne mit einer Halbmaske und einemduftenden Aurikelstrauß. Die Schäferin nahm seine Hand,und schrieb ein Ir hinein; er drückte die ihrige nach seiner