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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Rast-Zeichen der Wage, wo der fliegende Schwarm hinter-einander sich anlegtc als Stand-Heerde. Jndeß glaubt' er,er flöge hinter einem mit Sommeroögeln fliegenden Sommer.Wie ein Jüngling die Hand eines berühmten großen Schrift-stellers zum crstcnmale berührt: so berührte er leise, wie Schmet-terlingsflügel, wie Aurikcln-Puder, Wina's Rücken, und be-gab sich in die möglichste Entfernung, um ihr lebenathmendesGesicht anzuschancn. Gibt es einen Ernte-Tanz, der dieErnte ist; gibt cs ein Fcuerrad der liebenden Entzückung:Walt, der Fuhrmann, hatte beide. Da er aber keinen Fußbewegen konnte, ohne die Zunge: so war der iTanzsaal nursein größerer Nednerstuhl; und er schilderte ihr unter demTanz:wie da sogar der Körper Musik werde wie derMensch fliege, und das Leben stehe wie zwei Seelen dieMenge verlieren, und einsam wie Himmelskörper in einemAetherraum um sich und um die Regel kreisen wie nurSeelen tanzen sollten, die sich lieben, um in diesem Kunst-Schein harmonischer Bewegung die geistige abzuspicgcln." Alssic standen, und er die Ncdoute mit ihrem tanzenden Sturm-lausen übersah, so sagte er:wie erhaben sehen die Mantelund großen Hüte der Männer aus, gleichsam die Felscnpartieneben der weiblichen Gartenpartie! Ein Ball eu luasgns istvielleicht das Höchste, was der spielenden Poesie das Lebennachzuspiclcn vermag. Wie vor dem Dichter alle Ständeund Zeiten gleich sind, und alles Aenßerc nur Kleid ist, allesInnere aber Lust und Klang: so dichten hier die Menschensich selber und das Leben nach die älteste Tracht undSitte wandelt auscrstandcn neben junger der serustc Wilde,der feinste wie der roheste Stand, das spottende Zerrbild,alles was sich sonst nie berührt, selber die verschiedenen Jah-reszeiten und Religionen, alles Feindliche und Freundliche,