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— „Ach wärst du doch glücklicher, Vult," sagte er einmal,und nicht mehr. „Was hast du von mir gehört?" sagtezornig Vult. „ Nun eben das vorige," versetzte er, und nahmihm den Argwohn, daß er um die Fchlschlagung seiner Liebes-Erklärung wüßte.
Am schönen Halbzimmer mit der arkadischen Aussicht aufdas gemalte Bühncn-Dörschcn verschliß jetzt aller vorige Glanz.Vult donnerte — als wäre Walt an der Störung des Flö-tens und Schreibens schuld — hinter der Wand, wenn draußenein guter angehender Zwerg von Tambour bei leidlichem Wet-ter sich auf der Trommel nach Vermögen übte und angriff;
— oder wenn der näher wohnende Fleischer von Zeit zu Zeitein Schwein abstach, das schrie, wenn er blies; — oder Nachts,wenn der Nachtwächter so abscheulich absang, daß Vult mehr-mals im Mondschein ihm über den Park hinüber die stärkstenSchimpf- und Drohworte zuschreicn mußte.
Die milde Wärme des ewig liebenden Notars trieb undblähte seinen Sauerteig nur mehr auf; „auch ich wär*c'anseiner Stelle, sagte Vult, ein Gottes-Lamm und eine Madonnaund ein Johannes-Schooß-Jünger, wenn ich das hätte, wo-für er seine Grazie hält."
Der Notar aber dachte blos an den Larventanz und andie Mittel dazu. „O liebte nur mein Bruder irgend eine Ge-liebte, wie leicht und selig wollten wir seyn! Wir drücktendann alle uns an Eine Brust, und welche er auch liebte, eswäre meine Geliebte mit. — So ist's leicht, ihm alles zuvergeben, wenn man sich an seine trübe Stelle nur setzt!"
Zufällig verflogen sich in ihre Zimmer Loose einer Klei-derlottcrie. Da nun Walt aus der Sattel- und Geschirr-kammer der Masken manches brauchte und nichts hatte, und