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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Ach wärst du doch glücklicher, Vult," sagte er einmal,und nicht mehr.Was hast du von mir gehört?" sagtezornig Vult. Nun eben das vorige," versetzte er, und nahmihm den Argwohn, daß er um die Fchlschlagung seiner Liebes-Erklärung wüßte.

Am schönen Halbzimmer mit der arkadischen Aussicht aufdas gemalte Bühncn-Dörschcn verschliß jetzt aller vorige Glanz.Vult donnerte als wäre Walt an der Störung des Flö-tens und Schreibens schuld hinter der Wand, wenn draußenein guter angehender Zwerg von Tambour bei leidlichem Wet-ter sich auf der Trommel nach Vermögen übte und angriff;

oder wenn der näher wohnende Fleischer von Zeit zu Zeitein Schwein abstach, das schrie, wenn er blies; oder Nachts,wenn der Nachtwächter so abscheulich absang, daß Vult mehr-mals im Mondschein ihm über den Park hinüber die stärkstenSchimpf- und Drohworte zuschreicn mußte.

Die milde Wärme des ewig liebenden Notars trieb undblähte seinen Sauerteig nur mehr auf;auch ich wär*c'anseiner Stelle, sagte Vult, ein Gottes-Lamm und eine Madonnaund ein Johannes-Schooß-Jünger, wenn ich das hätte, wo-für er seine Grazie hält."

Der Notar aber dachte blos an den Larventanz und andie Mittel dazu.O liebte nur mein Bruder irgend eine Ge-liebte, wie leicht und selig wollten wir seyn! Wir drücktendann alle uns an Eine Brust, und welche er auch liebte, eswäre meine Geliebte mit. So ist's leicht, ihm alles zuvergeben, wenn man sich an seine trübe Stelle nur setzt!"

Zufällig verflogen sich in ihre Zimmer Loose einer Klei-derlottcrie. Da nun Walt aus der Sattel- und Geschirr-kammer der Masken manches brauchte und nichts hatte, und