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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Dult aber nachher auf die Achsel klopfte, und anmerkte, wahr-scheinlich habe ihn Engelbert« dahin bestellt, und lasse es feingenug durch die Schwester sagen, so ging ihm ein Licht, jaein Stern über Wina's Montag auf. Seine Gchirnkammcrnwurden 4 MaSkensäle; er schwur, so lange sich abzukargcnund sollte er verhungern bis er so viel Geld zusammenhätte, daß er zum erstenmal in seinem Leben den Larventanz> besuchen und mitmachen könnte.Hab' ich einmal eine Maskevor, dacht' er, so tanz' ich selig mit Ihr, oder führe Sie, undfrage wahrlich nichts darnach, wie alles aussieht." Wie sanfthätte es ihn berührt und gewärmt, wenn er seinen Zwillings-bruder an und in sein Herz und Gchcimniß hätte ziehen kön-nen! Nur war's zu unmöglich. Die Schmerzen hatten indiesen harten Edelstein Wina's Namen und Nein sehr tief ge-schnitten dicß ertrug er nicht, sondern er wollte den Juwelselber abnutzcn und abscheuern, damit nichts mehr daran zulesen wäre; nicht vor Liebe, sondern vor Ehrlicbc, nicht vorSehnsucht, sondern vor Rachsucht hätte er sterben oder tödtcnkönnen. In diesem Zustand war cs jedem, der kein Notariuswar, schwer, mit ihm auszukommen. Vor allen Dingen miß-fiel ihm die Nähe und Ferne, er verfluchte Quartier undStadt, jenes sein, diese geradezu, indem er sie eine Chaluppezu Brands Narrcnschifs eine Loge zum hohen Licht vollausgclöschtcr, stinkender Studirlampen ein Gebeinhaus vonGeköpften ohne Schädelstättc eine Thicrrcsidcnz mit Vieh-markt und Thiergärtcn, seinen Käfcrkabinetten und einigenMäusethürmen nannte; Ausdrücke, wovon er viele in denHoppelpoppel oder das Herz hineinnahm. Walt leitete dieErgießungen auf die Stadt doch aus sich selber, nämlich alsob der Bruder sagen wollte:Deinetwegen sitz'ich im Nest."