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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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wie cs der armen Schläfern: droben, an die selber er bishergerade am wenigsten gedacht, die Worte sagt:erwache froh,geliebtes Herz!" Er sah deshalb aufrichtig mit Glück-wünschen an ihr Fenster hinauf, um sich zu entschuldigen,und wünscht' ihr alles, was Leben und Liebe Schönes zureichen haben, unter dem größten Bedauern, daß ihr Flittcgerade verreiset seyn mußte.Möchtest du dich doch, gutesMädchen, dacht'er, täglich für immer schöner halten, wär'csauch nicht ganz wahr! Und deine Mutter, deine Wina müsseauch so denken, um sich sehr an dir zu freuen!"

Auf einmal hört' er Engelberta, die ihm rieth, er möge,wenn er sich warm laufen wolle, lieber ins Haus hinauf. Daihn nun diese Aufmerksamkeit eines Zeugen störte: so ging erins nahe Rindenhaus, wo er nichts sah, als über sich dasnächtliche Himmelsblau, mit dem hereiustralcndcn Monde, undnichts hörte und in sich hatte, als die süßen Worte der fer-nen zarten Lippen. Er sah hinter der Rinde die schimmerndeWildniß des Himmels aufgethan, und er jauchzetc, daß dasneue Jahr in seiner mit Sternen besetzten Morgcnkleidung sogroß und voll Gaben vor ihn trat.

Nun kam Wina, die melodische Weckern: zum Wiegcn-festtage, immer näher mit stärkeren Tönen, Vult hinter ihr,um die heißen Thräucn des Unmuths, die er neben der Flötenicht trocknen konnte, niemand zu zeigen, als der Nacht. Inder Nähe gab ihr Engelbert« auf das Schlafzimmer der Schwe-ster und Walts Rinden-Rotunda winkende Zeichen, welchensie zu folgen glaubte, wenn sie sich in die Rotunda singendverbarg, um da sich und ihr Frühlings-Lied von der erwa-chenden Freundin finden zu lassen.

Sie fand den Notar mit dem Auge auf dem Monde,

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