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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
Entstehung
Seite
302
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Der Mensch hat zum Guten im Leben so wenig Zeitals ein Pcrlcnschiffer zum Pcrlcn-Aufgrcifen, etwa zwei Mi-nuten. Mouche Staatscinrichtungcn zünden ein Schaden-feuer an, um die cingesrorncn Wasserspritzcn ausznthauen, da-mit sie cs löschen. Man steigt den grünen Berg des Le-bens hinaus, um oben aus dem Eisberge zu sterben. Jederbleibt wenigstens in Einer Sache wider Willen Original, inder Weise zu niesen.' Winckclmann verdient Suwarow'sEhrenamcn Jtaliskoi. Heimlich glauben die meisten, Gottcxistire blos, damit sie erschaffen wurden; und die durch denActhcr ansgcstrccktc Welten-Partie sei die Erdzünge ihresDunst-Meers, oder ihre Erde sei die Himmclsznngc. Jederist dem Andern zugleich Sonne und Sonnenblume, er wirdgewendet, und wendet.

Viele Witzköpsc an Einer Tafel, heißt das nicht mehrereherrliche Weine in Ein Glas zusammengicßcn?

Kann eine Sonne mit andern Kugeln als Welt-Kugelnbeschaffen werden? Sterben heißt sich selber durch Schnar-chen wecken.

Und so weiter; denn im Verfolge war viel weniger Zu-sammenhang und mehr Feuer. So schlug endlich die Todtcn-glocke des Jahrs; und der unsichtbare Neumond des neuenschrieb sich bald mit einer Silber-Linie in den Himmel ein.Als die Gläser endlich geleert waren, wie das Jahr: so lust-wandelten beide auf der Gasse, wo cs so hell war, wie amTage. Uebcrall riefen sich Freunde, die von Freuden-Gelagenhcrkamcn, den Neujahrs-Gruß zu, in welchem alle Morgen-nnd Abendgrüße eingewickclt liegen. Ans dem Thurm-Gelän-der sah man die Anbläser des Jahrs mit ihren Trommetcnrecht deutlich; Walt dachte sich in ihre Höhe hinaus, und in