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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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blos in der Hoffnung, daß unter so vielen Wünschen wenig-stens einer von so vielen Freundinnen Wina's werde gekauftwerden, für diese.O wol zehn!" sagt' er.

So kam Weihnachten heran und ging vorüber, ohne daßaus der Asche der Kindheit die gewöhnlichen schillernden Phö-nixe anfstiegen da die Neujahrs - Nacht ihnen zu nahevorglänzte und diese brach endlich mit ihrer Abend-Auroraan, die noch dem alten Jahre gehörte.

Noch Abends beim Schimmer des Hespcrns, oder sonsteines Sterns, verflucht' es Vult von neuem, daß er nichtsweiter hatte, als die schönste Gelegenheit, aber kein Geld,Nachts den galantesten Mann von Welt bei den Jungfrauenzu spielen:ich wollte, ich wäre wie schlechtere Musici mitdem Bettelorden der Neujahrssahrcr umhcrgcschifft, und hättewenigstens nur so viel erbettelt, um den Neichen zu machen,"sagt' er. Sobald Engelberta ihn ans 4 Uhr Morgens in diegroße gelbe Stube mit dem Bewußten bestellte: so ging erNachts mit Walt sreudeglühcnd in das Weinhans, wo er alsein alter Hausfreund den Tag vorher (cs kostete ihm blosseine feinen Beinkleider-Schnallen) Champagner-Wein ohneKork aufs Eis setzen lassen, um, wie er sagte, die Ruinenihres Hunds-Lebens ein wenig anszutapeziren.

Walt nahm sich eine halbe Stunde Zeit, um zu begrei-fen, daß dem offenen Weine kein Weingeist verrauchet sei.Dann trank allen Nachrichten zufolge, die man hatjeder; doch so, daß beide einander als positive und negativeWolken entladend entgegen blitzten, Walt mehr mit scherzhaf-ten Einfällen, Vult mit ernsten. In einer Blumenlese ausihrem Gespräche würden die Farben so bunt neben einanderkommen, als hier zur Probe folgt: