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und kein Fuhrwerk hatten, nur eine Hall'chaise anzuspannen,und einen Floh dazu anzuschtrren, wie einmal ein Künstler inParis eine sannnt Passagieren und Postillon so fein ausgc-arbcitet hatte, daß ein einziger Floh alles zog? — Sonstwar der Abend hübsch."
„O wahrlich! Freilich; — aber gewiß so wenig als ichdiesen Abend an leibliche Genüsse dachte, so wenig vielleichtdie guten Wesen! Die Frau hat einen Schmerz, eine Freude;der Mann hat Schmerzen, Freuden. Sieh nach, dieß trifftschön mit den Worten auf der Tafel, die dort an der Eichehängt." —
„Eine Linde ist's," sagte Vult. „So kenn' ich, versetzteWalt, immer die Gewächse nur in Büchern. — Darauf steht:die schöne weibliche Seele sucht, wie die Biene, nichts alsBlüte und Blume; aber die rohe sucht, wie die Wespe, nurFrüchte." . . .
„Ja sogar Ochscnlcber, wie die Fleischer wissen."— „O,alle, fuhr Walt fort, waren heute so froh, und besonders überdich! Nun ich sage dir's offen, habe ich dich je als freien,gewandten, kühnen, alles schlichtenden Weltmann erkannt, sowar's heute," sagte Walt und hob besonders sein Benehmengegen Raphaela heraus. Vult bedankte sich mit einem —Spaße über sic. Es war der, daß Weiber den Augen glichen,die so zart, rein und für Stäubchen empfindlich wären, unddenen doch Mctallsafran, Cayennepfeffer, Vitriolspiritus undandere angrcifcnde Aetzmittel als Heilung dienen. Von Zeitzu Zeit ließ er einen mäßigen Scherz gegen Raphaela los,um den Bruder von einer verdrießlichen Eröffnung seinerLiebe zurückzuschrccken.
Allmälig sanken beide sanft und tief in die Stille ihres