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Zimmer; und hatte, was der Mensch zmn feinsten Glückebraucht, nämlich einen Widerspruch der Wünsche: er wünschtenicht nur wcgznkommen, um über Wina's Kopf zu Hausemit Sternen-Träumen auf und ab zu schweben, sondern auchda zu bleiben, da er das Krönungs-Zimmer seines Lebenszum lctztemnale bewohnte. Die Sonne fiel immer feurigerhinein und vergoldete cs zu einer Zaubcrlaubc im elystschenHaine. Als er es verließ, war ihm, als falle ein blühenderZweig herab, woraus bisher die Nachtigall seiner Seele ge-sungen.
Wie lag zu Hause, wo ihm nichts fehlte als Vult —aber dieser kaum — das Leben und der Traum im Leben wievergoldetes Gewölk um ihn her! Tausend Paradieses-Zweigeschlugen über ihm unsichtbar zusammen und durchzogen ihnheimlich mit einem berauschenden Blüten-Dufte, in dessenEden er nicht hineinschen konnte. Wenn bisher die Wolkezu stehen schien und der Mond zu fliehen: so sah er jetzt dieFlucht der Wolken unter dem festen schönen Gestirn.
„Wenn sie nur recht innig liebt — dacht' er — gesetztauch, sie meinte mich nicht allein; die Hauptsache ist ihreWonne. Sie sollte dazu ordentlich mehrere Mütter haben,mehrere Väter und unzählige Freundinnen!" Er freuete sichmehr als dreißigmal über die Freude, womit Wina die Neu-jahrs-Nacht und jetzt unter seinen Füßen die Freundin an-schaucn werde. Daß sie ihn liebe und achte, wußt' er nunrecht; aber nicht wie stark; — den höchsten Grad ihrer Liebegegen ihn sich jetzt zu denken hieß' ihm, sich abzuzeichncn,wie ihm scyn würde, wenn man ihn aus Millionen Weltstufcnaus die Gipfel-Sonne geleitete, um ihn, den Notar, zum Gottzu krönen.