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wie das Morgenrots), das die Sonne verspricht, und er wiedie Rose, die schon von ihr erbrochen ist. Aber einander ver-borgen hinter den froher nachqnellcnden Thronen glichen siezwei Tönen, die unsichtbar zu Einem Wohllaut zittern, siewaren zwei gesenkte Maienblümchen, einander durch fremdesFrühlingswchen mehr nachbewegt als angenähcrt.
Jetzt hörte sie den Vatcrstritt. „Und Sie machen denText für den Geburtstag?" sagte sie. — „O! (versetzte er)
-— Ja, ja!" und durfte nicht fort reden, weil Zablocki eintratund mit dem Väter- und Gatten-Schnauben ihr den arbeit-samen Verzug vorrückte, da sie, wie er sagte, wisse, daß dieNeupcters — dahin fuhr er mit ihr — Bürgerliche wären,und eh' er solche im Kleinsten manquire, komm' er lieber beiSeinesgleichen um Stunden zu spät. Sie floh dahin; errief sie aber zurück, um selber mit einem Schlüsselchen, so großwie ein Staubfaden, ein goldncs Schloß an einer Kette ausihrem schönen Halse aufzuschließcn und sie abzunehmen. Unterdem Aussperren sah sie gutmüthig dem Vater ins Auge;dann warf sie scheidend dem Notar einen Flugblick voll Welt-all zu.
Kauen und Schlucken unter einem Adagio Pianiffimoeiner Tafelmusik hätte Walten nicht so widerstanden, als dieAnnahme von Kopirgcbühren, die ihm der General jetzt auf-nöthigen wollte. Das Weigern hielt dieser anfangs scherzendaus, bis er durch den Argwohn, Walt handle aus Ehrgefühl,sein eignes so beleidigt fand, daß er so heftig schwur, ihn,wenn er nicht gehorche, nie mehr zu einem Notariats-Instru-ment ins Haus zu lassen, daß Walt sich entschloß, sich seineHimmelspforte nicht selber zuzuriegcln.
Nun war er allein und zum letztenmale als Kopist im