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sagte: wenn er als Kabelscher Erbe erst den ersten Bogenübergeben, so schein' cs säst, als wollten ihm die Erben daszwölfbogige Korrektoramt zu zwölf Wochen ausdehnen. Dannentsprang er nach seiner boshaften Sitte plötzlich, um demFeinde die Replik zu entwenden.
Beide verliehen daheim vor allen Dingen dem RomaneFlügel, weil die Hoffnung immer so lange zum Todtlicgcndengehörte als das Buch. Man schickte ihn an H. Merkel inBerlin, den Brief- und Schriftsteller, damit er das Buch ei-nem Gelehrten, H. Nikolai, empfähle und aufhcftete.
Mitten in den Genuß der abführenden Post fiel wiederein Staubregen; der hinkende Notar, der bekannte Geschäfts-träger der Erben, kam mit dem ersten Korrekturbogen undSchießens Ne-Korrekturen.
Walt hatte ein und zwanzig Druckfehler stehen lassen.Schieß wies ans dem Manuskripte nach, daß er ein c statteines 6 — dann ein o statt eines c — ein 1 statt eines s —ein 1 statt eines 1 — ein Komma statt eines Semikolons —eine 6 statt einer 9 — ein Ir statt eines b — ein n statteines u und umgekehrt, da eben beide umgekehrt waren —habe stehen lassen u. s. w. Walt sah nach und sann nach undsprach seufzend: „wol ist's nicht anders!"
Arme Korrektoren! wer hat noch eurer Mutter-Beschwe-rungen und Kindcsnöthcn in irgend einem Buche ernsthaft ge-nug gedacht, das ihr zu korrigiren bekommen! So wenig,daß Millionen in allen Welttheilen aus der Welt gehen, ohneje erfahren zu haben, was ein Korrektor ansstcht, ich meinenicht etwa dann, wann er theils hungert, theils friert, theilsnichts hat als sitzende Lebensart, sondern dann, wann er einBuch gern lesen möchte, das er zwar vor sich sieht (noch dazu