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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
Entstehung
Seite
270
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Es ist daher die gemeine Meinung, daß Pasvogel blos zumDrucke des Notars den Druck des Werkes eingcgangen. Bultwollte zwar bessern Helsen, aber Walt fand fremde Hülse gott-und treulos und korrigirte allein.

Eh' cr's hintrug in die Buchhandlung, fragte ihn Vult,ob man nicht einen witzigen Einfall haben, und er, Vult,nicht ihren Roman mit einem Briefe an Pasvogel tragenkönnte, worin er sich als den Verfasser ausgäbc und sagte,der Endes Unterschriebene stehe dem Leser eben vor der Nase.Es geschah. Beide trafen zufällig einander im Buchladen.Kaum sah Pasvogel aus Vults Tasche eine Manuskript-Rollestechen: so machte er sich nichts aus ihm wcil's ein Antorwar sondern setzte Walt, den Korrektor und Erben, höherund überlas freundlich den Bogen:der H. Autor, sagte er,wird schon Nachsehen."

Darauf überreichte ihm Vult furchtsam den Brief stimmtRoman und sah begierig in seine lesende Physiognomie, wiesie sich bei der Stelle umsctzen würde, wo der Briefschreiberdastcht als Briefträger. Aber dem feinen im Gesetze der ge-selligen Stätigkeit lebenden Manne that der Riß und Zuckweh auf der eleganten Haut und er sagte nach dem lieber-lausen des Titels verdrießlicher als gewöhnlich, er bedauredaß er schon überladen sei und schlage kleinere Buchhändlervor.Wir Autoren, versetzte Vult, gehen anfangs wie Hirsche,denen das zarte Gehörn erst entsprießet, mit gesenktem Haupte;aber später, wenn es groß und hart zu scchszehn Enden aus-geschossen, schlägt man damit an die Bäume heftig, uud ichfürchte, H. Pasvogel, ich werde im Alter grob." Wie so?sagte dieser.

Vult that darauf, als kenn' er Walten von weitem, und