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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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zweimal, geschrieben und gedruckt), aber korrigiren soll; dennverfolgt er wie ein Rezensent die Buchstaben, so entrinnt ihmder Sinn und er sitzt immer trister da; eben so gut könnteeiner sich mit einer Wolke, durch deren Dunststäubchen er eineAlpe besteigt, den Durst löschen.

Will er aber Sinn genießen, und sich mit nachheben: sorutscht er blind und glatt über die Buchstaben hinweg undlasset alles stehen; reißet ihn gar ein Buch so hin wie diezweite Auflage des Hesperns, so sieht er gar keinen gedruck-ten Unsinn .mehr, sondern nimmt ihn für geschriebnen undsagt:man verstehe nur aber erst den göttlichen Autor recht!" Ja wird nicht selber der Korrektor dieser Klage bloS ausAntheil an dem Antheil, den ich zeige, so manches über-sehen?

Endlich brachte das schlecht sprechende und schön sin-gende Kammermädchen des General Zablocki nicht nur Ra-phaelen ein Brieschen der Tochter, sondern auch um eineTreppe höher Walten die Frage des Vaters, ob er nicht die-sen ganzen Tag bei ihm schreiben könnte?O Gott, ge-wiß!" sagte er und begleitete das Mädchen drei Treppenherab.

Vult lächelte ihn seltsam an und sagte: Er kopire jarneinolres erotiguss mit und ohne Feder und jage Mädchen;er Hund hingegen müsse, wie die Schmetterlings-Puppe einesNaturforschers, sich in einer Schachtel von Stube zum Falterentfalten, wenn jener im Freien gaukle.Allein, setzt' erdazu, ein Grcifgeicr, ein Basilisk wie ich, hat so gut seinenLicbes-Pipps, als ein Phönix wie du." Walt wurde sehrroth, er sah sein und Wina's Herz gleichsam gegen das Hellefreie Tagslicht gehalten.Nu, nu, vcrsteige dich nur um