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die Mutter, die sonst nur in die Nachmittagskirche ging, schonangcputzt und den Vater im Gottes-Tischrock, wodurch siemir, zumal da sic unser Sonntags-Warmbier nicht mittrankcn,sehr ehrwürdig erschienen. Den Vater liebt' ich ohnehin amSonntag starker, weil er blos da rasirt war. Ich und dufolgten ihnen in die Kirche; und ich weiß, wie darin die Hei-ligkeit meiner Eltern gleichsam in mich herüber zog unter derganzen Predigt; eine fremde wird in einem blutsverwandtenHerzen säst eine größere."
„Mein Fall war es weniger. Ich lebte nie lustiger alsan ihren Kommuniontagcn, weil ich wußte, daß sie es fürSünde hielten, mich früher als vor Sonnenuntergang auszu-wichsen — und weil sie nach dem Abendmahl auch das Mit-tagsmahl bei dem Pfarrer nahmen, und wir folglich dasSchachbrett znm Rösselsprung frei hatten. Steht cs noch vordeiner Seele, malt es sich noch glühend, färbt cs sich nochbrennend, daß ich an demselben Sonntage mit einem Taschen-spiegel vom Chore herab den Sonncnglanz wie einen Para-diesvogel durch die ganze Kirche, und sogar um die zugedrück-ten Augen des Pfarrers schießen ließ, indcß ich selber ruhigmit nachsah und nachspürte? Und gedenkst du noch — dennnun entsinn' ich mich alles — daß mich darüber der satanischeKandidat erwischte, und der Vater nach der Kirche mich nach'der peinlichen Halsgerichts-Ordnung von Karl, die (im Art.113) Gefangenschaft mit Besen-Streichen leicht vertauschenlässct, aus Andacht blos einkerkerte, anstatt, was mir liebergewesen, mich halb todt zu schlagen?"
„Du hieltest aber dennoch in der Kirche das rechte Altar-tüchlein bei der Oblate unter den Kommunikanten auf und ichdas linke beim Kelch. Es soll nie von mir vergessen werden.