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der blitzenden Sonne in weiße Blüten, die den Frühling übcr-ludcn, umdnchte und darunter weiter spazierte. So plötzlichauf die Frühlingsinsel auSgesctzt, schlug er in ihr die heiterstenWege ein. Er machte einen nahen an der Bude eines Säme-rcicnhändlers vorbei und hielt ein wenig vor dessen Budentisch,nicht um eine Düte zu kaufen — wozu ihm ein Beet fehlte,da alle seine Morgen Lands nnr in seinem Morgenland be-standen — sondern um den Samen von französischen Radie-sen, Maicnrüben, bunten Feuerbohnen, Zuckcrcrbscn, Kapu-zincrsalat, gelbem Prinzcnkopf zu denken und zn riechen undaus diese Weise (nach Bults Ausdruck, glaub' ich) einen Vor-frühling zu schnupfen. In der That geht unter allen Sin-nenwcgen keiner so offen und kurz in das fest zugcbauctc Ge-hirn als der durch die Nasenhöhlen.
Darauf holte er sich beim Bücherverleihcr vieles, was ervon guten Werken über Schmetterlinge, Blumen- und Feld-bau erwischen konnte — und las aufmerksam in den Werken,um sich die Lenz-Sachen vorzustcllen, die darin auftraten.Blos das Ockonomische, Botanische und Natnrhistorischc über-hüpfte er ohne bcsondern Verstand und Eindruck, weil er auswichtigere Dinge zu merken hatte.
Als der Bruder fort war, stand gerade die Abcndrötheam Himmel und aus dem Schneegebirg, dieses Vorstück Au-rorenS, dieser ewige Wiederschcin des Frühlings.
Ueber das Haus herüber war schon das Mondsviertelgerückt, und konnte, nicht weit von der Nöthe, zugleich mitihr in sein Stübchen kleine Farben und Stralcn werfen.„Wenn nicht der Winter nur eine Polar-Morgcnröthe desFrühlings für die Menschen ist, sagt' er, indem er aufstand,so weiß ich in der That nicht was sonst." Der ganze Nach-