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fehlen. Aß er sein Abendbrod, so sagt' er: „der ganze Hofißt doch jetzt anch Brod wie ich;" dabei setzte und benahmer sich zierlich nnd artig, um gewissermaßen in guter Gesell-schaft zu sitzen. An Sonntagen kaust' er in einem gutenHanse sich einen der besten Borsdorfer Aepfel ein und trugihn sich Abends in der Dämmerung auf und sagte: „ganzgewiß werden heute an den verschiedenen Höfen EnropcnsBorSdorfer aufgesetzt, aber nur als seltner Nachtisch; ich abermache gar meinen Abcndtisch daraus — nnd wenn ich mehrLeibliches begehre, du guter Gott, so erkenne ich deine Gütenicht, die mir ja in Einem fort mit stillsten Freuden wie mittiefen Quellen die Seele überfüllt."
Im durchsichKgen Netze seiner Phantasie sing sich jedervorüberschießende Freuden-Zweifalter — dazu gehörte sogarein erwachender gelber Schmetterling im Gartenhaus — jederStern, der stark funkelte — italiänische Blumen, deren deut-schen Treibscheiben zwischen Shawls er auf der Gasse aufge-stoßcn — eine bekränzte zwischen Andacht nnd Putz glühendeBraut — ein schönes Kind — ein Kanarienvogel in derWcbcrgasse, der mitten im deutschen Winter in Kanaricninsclnnnd in Sommergärten hinüber schauen ließ — und alles.
Flog Flora, die Bettmeisterin, mit Hellen Gesängen dieTreppen herauf, so hörte er erste Sängerinnen für seinenTheil. —
Einst an einem Markttage hatt' er halb Italien mit einemganzen Frühling um sich. Der Tag schien dazu erlesen zuscyn. Es war ein sehr kalter und Heller Wintcrnachmittag,worin Mücken in den schiefen Strecken spielten, als er im Hof-gartcn — den der gute Fürst jeden Winter dem Publikumöffnen ließ — die silbernen Schneeflocken der Bäume unter