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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
Entstehung
Seite
235
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^0. 57. Regenpfeifer.

Doppel-Leben.

Der Himmel besteht wahrscheinlich aus ersten Tagenwiewol die Hölle auch so sehr jauchzet mich heute dein elendesNest an," sagte Vult beim Frühstück. Beide gingen in ihre Woh-nungen an ihre Arbeiten nach Hause. Vult schrieb am Tagebuchein wenig und schnitt zwei brauchbare Ausschweifungen sogleichheraus für den Hoppelpoppel. Dann sah er aus dem Fensterund sprach zur freundlichen Raphaela herab, welche auf Va-ters Befehl im Garten Wache stehen mußte, weil man dieBildsäulen wie die Orangerie-Kästen in die Winterquartieretrug. Da er voraus sah, daß Walt ihn hören müßte, soschneicte er zierlich-gefrorne Eisblümchen von Anspielungenauf Liebe, Kälte, Halbgötterchcn und ganze Göttinnen hinab,welche, hofft' er, Walts und Naphaelcns Wärme schon zuschönen bunten Tropscn aufthaucn würde. Raphaela ließähnliche Eisblnmen an seinen Scheiben anschießen; und wurdeim kalten Wetter des Gartens schön geheizt, blos weil Vultein Mann und ein Edelmann war. Für manches Mädchensitze ein Ahnen-Mann auf seinem Stammbaum so cntgliedcrtund zerschossen wie ein Schützcnvogel am dritten Tage aufder Stange, sie wird doch an ihm gern zur Königin und willihn erzielen. Mit einer Freude ohne Eifersucht gab sie ihmauf die Frage, wann der General mit seiner Tochter komme,die Hoffnung ihrer Nähe.

Kaum hatten die Gebrüder mit größerer Mühe wieder