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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
Entstehung
Seite
231
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Nachtrag zu ffilo. 36. der fliegende Hering.

Das vorstehende war zur Testaments - Exeknzion abge-schickt, als ich cs von derselben dem trefflichen Knhnold mit diesem Briefe wieder bekam:

Vcrehrtestcr Herr Legazions-Nath! Ich glaube nichtdaß die van der Kabelschcn Erben das bloße Einheften derzngcscrtigten Dokumente, wie das Vultischc Tagebuch ist, füreine hinlängliche Erfüllung der biographischen Bedingungen,unter welchen Ihnen das Naturalienkabinct testiret worden,nehmen werden. Und ich selber bin, gesteh' ich, mit den Vor-thcilen meines Geschmacks zu sehr dabei intcressirt, als daßcs mir gleichgültig sehn sollte, Sie durch Vult verdrängt zu

sehen. Ihr Feuer, Ihr Styl re. rc.-huldigen*).

Dazu steht noch vieles andere dagegen. Es kommen imVerfolge des Vultischcn Tagebuchs zumal im Februar,wo er in vollen Flammen tobt Stellen vor, deren Zynis-mus schwerlich durch den Humor, weder vor dem poetischen,noch sittlichen Richtcrstuhle, zu entschuldigen steht. Z. B. dieam 4. Februar, wo er sagt,das junge Leben als eine Sonneverschlingend verdauen und cs als einen Mond kacken."Oder da, wo er dem dezenten Bruder, um ihu zu ärgern,

") Die Bescheidenheit erlaubt nicht, Lobsprüche stehen zu lassen,die, wie leicht zu crrathen, den Gegenstand zu einem litera-rischen Pair ausrufen und die desto größer und folglich destounverdienter sind, je feiner, gebildeter und aufrichtiger derGeschmack des H. Bürgermeisters bekanntlich ist.