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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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pel-Punkt, daß ich ein Narr bin, und eine Närrin will, mitEinem Wort, daß ich eben ein Fenster von dir wie zu«iuer Hinrichtung Damiens um vieles Geld gemiethet, blosum aus dem Fenster mich selber hinzurichtcn, nämlich hinun-ter zu sehen in den Ncupeterschcn Park, wenn Wina, in dieich mich vergafft habe, zufällig mit deiner Raphaela lustwan-delt. .Ich freue mich darauf, wie wir beide an unfern Fen-stern stehen und hinabschmachten und lächerlich scyn werden.Nichts ist komischer als ein Paar Paare Verliebter; nochmehr war' cs ein ganzer rechter und ein linker Flügel, derseufzend einander gegenüber stände; hingegen eine ganzeLandsmannschaft von Freunden sähe nur desto edler aus.

Für jeden ist eine Frau freilich etwas anderes: für deneinen Hausmannskost, für den Dichter Nachtigallenfuttcr, fürden Maler ein Schauesten, für Walten Himmclsbrod undLiebes- und Abendmahl, für Weltmcnschcn ein indisches Vo-gelnest und eine pommcrschc Gänsebrust kalte Küche fürmich. Die Lungensncht, welche Liebende und die Wärter derSeidenraupen jene wollen ja auch Seide dabei spinnendavon tragen, wird mich als Scladon eher verlassen als er-greifen, weil ich so lange die lungen-gefährliche Flöte cin-stecke, als ich auf den Knicen liege und spreche. Ich bin diraber wirklich sehr gut, Wina, zumal da deine Singstimmcso kanonisch ist und so rein! Aber ich will denn meinheutiges Tagebuch über den Bruder anheben ...