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zu zeigen, mich als die nächste Laus einfängt und auf denSchieber setzt mit vergrößerten Gliedmaßen zum allgemeinenBewundern und Ekeln.
Dieß bei Seite, so merk' ich noch für dich besonders an,liebes Wältlciu, falls du der zweite Leser dieses Wochcnbuchswürdest, wie dein Vult der erste ist — in welchem Falle duaber ein ausgemachter, ausgebälgtcr Spitzbube wärest, dersein gestriges Wort bräche, nie in meine Papiere zu blicken
— ja ich setz' es absichtlich zur Strafe der Lesung für dichher, was ich jetzt behaupten werde, daß ich nämlich dich ächtcrzu lieben fürchte, als du mich liebst. Wäre dieß gewiß: soging' cs schlimm. Sehr zu besorgen ist, mein' ich, daß du
— ob du gleich sonst wahrlich so unschuldig bist wie einVieh — nur poetisch lieben kannst, und nicht irgend einenHans oder Kunz, sondern bei der größten Kälte gegen diebesten Häuft und Künze, z. B. gegen Klothar, in ihnen nurschlecht abgeschmierte Heiligenbilder deiner iunern Lebens- undSeeleubilder knieeud verehrst. Ich will aber erst sehen. -
Du wirst dich nicht erinnern, Wältchen, daß ich dir ge-stern oder heute oder morgen weißgemacht, daß ich nicht ausandern Gründen, sondern deinetwegen allein in deine Schweiß-,Dachs - und Windhunds-Hütte cingezogen bin. Folglich logich nichts vor. Nur keine Lüge sage der Mensch, dieser Spitz-bube von Haus aus! Fast alles ist gegen einen Geist ehererlaubt, weil er gegen alles sich wehren kann, nur keine Lüge,welche ihn wie ein altrömischcr Henker die unmannbare Jung-frau in der Form der innigsten Vereinigung schänden undhinrichten will.
Schauest du also so sehr spitzbübisch und ehrvergessen indieses Journal: so erfährst du hier nach dem vorigen Dop-