ihn; Vult konnte aber, da er in der einen Hand den Nagelhielt, in der andern den Hammer, nichts dazu Massen alsGesicht und Hals, und antwortete: „die Hauptsache ist wol,daß du jetzt ein vernünftiges Wort darüber hören lassest, wiedie Sachen zu traktiren sind für beiderseitige Lust. Dennist einmal alles fest genagelt: so ändcrt's der Mensch ungern.Mich däucht aber, so besitzest und beherrschest du gerade daseine Fenster und fast drüber, und ich das andere; ein drit-tes fehlt."
„Ich weiß wahrlich nicht, was du vorhast, aber machenur alles und sage dann, was es ist," sagte Walt. „Somuß ich dich gar nicht verstehe», versetzte Vult, oder dumich nicht. Solltest du kein Briefchen von mir erhalten ha-ben?" sagte Vult. — Nein, sagte er.
„Ich meine das heutige, fragte jener fort, worin ichschrieb, ich würde dein Schweigen für ein Ja auf meine Bittenehmen, daß wir doch möchten zusammen wie ein VögelpaarEi» Nest oder Quartier bewohnen, dieses nämlich? Wie?" —„Nichts (sagte Walt). Aber du willst dicß? O warumtraut' ich denn deinem Gemüthe weniger? Gott züchtige michdafür! O wie bist du!" —
„In diesem Falle muß ich das Blatt noch in der Taschetragen (versetzte Vult und zog es hervor); zuvörderst müssenwir aber unfern Stuben-Etat für den Winter ins Reineund aufs Trockne bringen; denn, Freund, leichter verträgtsich ein Simultancum von Religionsparteicn in einer Kirche,als eines von Zwillingen in einer Stube, wie sie denn schonals kleine Kraken nicht einmal im Mutterlcibe es ein Jahr-lang ausdaucrn, sondern sich sondern. Mein Wunsch istallerdings, daß die Feuermauer, die ich zwischen uns Flam-