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könne, wenn nicht damals, doch später, im Wasser gelegenseyn, und griff alle Papier-Reliquien mit groß-tropfendenAugen halb unbewußt zusammen. Auf einmal rief die baß-fiimmigc Frau des Thcaterschnciders herauf, wer droben um-trabe. Harnisch, versetzt' er. Da fuhr sie die Treppe heraufAnd schalt: das sei Harnischcns Stimme nicht. Als sic ihngar im Finstern sah — denn er hatte das sterbende Licht ge-lobtet, weil jede Nacht besser ist, so wie der Tod besser alsSterben— so mußt' er sich mit der Theaterschneidcrin in einanzügliches Hand-, nämlich Wortgemenge über seine Diebs-Tendenzen cinlassen und zuletzt über sein Lügen. Denn erhatte sich in der Eile für Vults dasigen Bruder ausgegcbenund doch gefragt, wohin Vnlt gekommen sei.
Verworren und gescholten wanderte er seiner Stube zuund schlich ans den Treppen voll Lichter und Leute — derHofagent gab einen tanzenden Thee — gebückt hinauf.
Da fand er sein Zimmer anfgethan und einen Manndarin mit Hämmern arbeitend, um sich gut cinzurichten inseiner neuen Wohnung. Es war Vnlt.
„Erwünschter — sagte Vnlt und nagelte an einer Theatcr-wand fort — Aber guten Abend! Erwünschter, meint' ichnämlich, kann mir nichts kommen, als du endlich kommst.Schon seit Schlag sieben vezir' ich mich ab, um alles aufsBeste aufzustcllen und etwa so cinzurichten, daß keiner vonuns nachher brumme oder grunze; unterstütze mich aber dabei,bei der gemeinschaftlichen Einrichtung, und hilf! — Du siehstmich so an, Walt?" —
„Vnlt? — Wie? — Sprich nur! (sagte Walt) Eskönnte doch etwas himmlisches seyn! Und sei nur von Her-zen willkommen!" Hier lief er mit Kuß und Umhalsen an