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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
Entstehung
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men gezogen und die Bühncnwand langt zum Glück sonett uns körperlich genug abtrenne, um uns nicht geistigzu trennen. Die Scheidewand ist aus deiner Seite mit einerschönen Reihe Pallästc übermalt, ans der meinigcn ist ein arka-disches Dorf hingeschmiert und ich stoße nur dieses Pallast-Fcnstcr auf, so seh' ich dich von meinem Schreibtische andeinem. 'Reden können wir ohnehin durch die Mauer undStadt hindurch."

Das ist ja köstlich," sagte Walt.

Wir arbeiten dann in unscrm Doppel-Käfig am Hop-pelpoppel Tag und Nacht, weil der Winter für Autoren undKreuzschnäbel die beste Zeit zum Brüten ist, und wir darinund die schwarze Nieswurz (was sind wir anders als Nies-wurz der Welt?) im Froste blühen."

O herrlich," sagte Walt.

Denn ich muß leider bekennen, daß ich bisher aus einerAusschweifung in die andere, nämlich ans spaßhaften in reellegcrathcn und in der That wenig gegeben. So aber werdenwir beide schreiben und dichten, daß wir rauchen; nur fürBücher und Manuskripte wird gelebt, nämlich von Honora-ricn. In 14 Tagen, mein guter Freund, kann schonein sehr hübscher Aktenstoß an einen Verleger ablaufen vomStapel."

O göttlich," sagte Walt.

Falls ein solches gemeinschaftliches Zusammenbrütcn inEinem Neste ich als Tauber, du als Täubin nicht amEnde einen Phönix oder sonst ein Flügel-Werk aussitzcnkann, das sich vor der Nachwelt so gut sehen leistet, daß sicihre Vorwelt fragt, wer beide Brüder waren, wie lang, wiebreit, wie sie gegessen, geniesct, und was die Gebrüder sonst