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anders." Er war nun so unglücklich, als cs die Liebe aufder Erde scyn kann. Er webte — ganz entblößt von Men-schen und Geschäften — seinen Roman fort, als das einzigedünne leichte Band, das sich noch ans seiner Stube in diebrüderliche spannen ließ.
An einem Abende, als der ausgewachsene reife Mondgar zu hell und lösend schien, bedacht' er, ob es denn nichtschicklich sei, ordentlich Abschied zu nehmen. Er schrieb fol-gendes Briefchen:
„Empfange mich nicht übel, wenn ich diesen Abend um7 Uhr komme. Wahrlich, ich nehme nur Abschied; alles wirdauf der Erde ohne Abschied auseinander gestürmt; aber derMensch nimmt seinen von einem Menschen, wenn er kann,wenn kein Meer-Sturm, wenn kein Erdbeben die Seclen-Nächsten Plötzlich zerwirft. Sei wie ich, Vult; ich will Dichnur wieder sehen und dann nicht länger. Antworte nur abernicht; weil ich mich fürchte."
Er bekam auch keine Antwort, und wurde noch furcht-samer und trauriger. Er ging Abends, aber ihm war, alssei der Abschied schon vorbei. In Vults Stube war Licht.Welche Bürde trug er die Treppe hinauf, nicht um sic obenabzuladcn, sondern zu verdoppeln! Aber niemand sagte: komm'herein! Das Zimmer war ansgelecrt, die Kammerthüre offen— auf einem Stallleuchter wollte ein sterbendes Licht verschei-den — die Bettstelle beherbergte, gleich einer Scheune, nurfatales Stroh — verzettelte Papier-Späne, Brief-Umschläge,zerschnittene Flöten-Aricn bildeten den Bodensatz verlaufenerTage — cs war das Gcbeinhaus oder Gcbcinzimmcr einesMenschen.
Walt dachte im ersten Unsinn des Schreckens, Vult