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Gcrn wär' cr jetzt zu ihm hinauf gegangen mit der altenBrndcrbrnst an sein Herz; aber cr sagte: „blies' ich selberdroben, o so weiß ich alles wohl — nein es gäbe für mich keinfremdes Herz; aber cr ist fast immer das Widcrspicl seinesSpiels und oft fast hart, wenn er sehr weich dahin flötet. —Ich will ihn in seiner Geistcrlust nicht stören, sondern liebermanches zu Papier bringen und morgen schicken."
Er that's zu Hause, die Flötentönc des Bruders fielenschön in das Rauschen seiner Gefühle ein — cr versiegelteeinen geistigen Sturm. Er legte dem Sturm zwei Polymcterüber den Tropfstein bei, dessen Säulen und Bildungen be-kanntlich aus weiche» Tropfen erstarren.
Erster Polymeter.
Weich sinkt der Tropfe im Höhlcn-Gcbirge, aber hartund zackig und scharf verewigt cr sich. Schöner ist die Men-schen-Thräne. Sie durchschneidet das Auge, das sic wundgebiert; aber der geweinte Diamant wird endlich weich, dasAuge sicht sich um nach ihm und er ist der Thau in einerBlume.
Zweiter.
Blick' in die Höhle, wo kleine stumme Zähren den Glanzdes Himmels und die Tcmpclsäulcn der Erde spielend nach-schaffcn. Auch deine Thräncn und Schmerzen, o Mensch,werden einst schimmern, wie Sterne, und werden dich tragenals Pfeiler.
Vnlt antwortete darauf: „mündlich das klebrige, Lieber!Wie mich unser so wacker gefördertes Schreiben freut, weißtDu besser als ich selber."— „So hol' ihn der Henker, sagteWalt, ich habe mehr eingebüßt als cr, denn ich lieb' ihn ganz