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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Seele, und war' cs punktirt an der Puppe eines Nacht-schmettcrlings erschienen, oder wächsern in der Puppe einesKindes; er hätte beide nicht kalt Eindrücken können mitdem Daumen.

Er stieg aus dem Bette in einen platt-gemähtcn Herbst-tag; denn er wollte, wie er pflegte, lieben und der süßestenEmpfindung kaum mächtig seyn; fand aber nichts Brauchbaresdazu, sondern nur die Zuckersäure der vorigen Zuckerinsel.Jetzt stellte er sich, da es sein erstes Zürnen war, recht dazuan. Ein Herz voll Liebe kann alles vergeben, sogar Härtegegen sich, aber nicht Härte gegen andere; denn jene zu ver-zeihen, ist Verdienst, diese aber Mitschuld.

Darauf machte er sich auf den matten Weg aufs Rath-haus, um da, wie bisher, sich für seine Erbamts-Sündenwacker abstrafcn zu lassen. Der Spaßvogel Flitte, jetzt seingestrenger Unglücksvogcl, war schon da denn er hatte fastnichts auf der Erde, als Zeit sammt Pasvogcln, demBuchhändler. Walt sah so liebe-gießend dem Elsässer insAuge, als hätte dieser sich für ihn verbürgt; nie warf irgendein Fegfeuer auf den Gegenstand, der cs für ihn schuldlosangczündet, vor seiner Seele irgend einen gelben häßlichenWiederschcin; vielmehr sreuete er sich recht, allein im Fcgfeuerzu stehen, und den Fremdling rein aus den Flammen anzu-schaucn.

Der Testaments-Ober-Vollstrecker H. Kuhnold eröffnctenach der 7ten Klausel möchte doch jeder Leser das Testa-ment aus dem Buche hcrausgcschnitten, brochirt, immer nebensich haben den geheimen Artikel des Rcgulirtarifs, derrechtmäßig zu öffnen war. In der That war darin auf jedenfranzösischen Germanismus, den Flitte von ihm an Eidcsstatt