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seinem eignen Zimmer verbringen dürfe. Flitte sagte freudigIn. Raphaela drückte dankend Walten noch ihre zarte Handin die scinige. Er ging in seine stille Stnbc zurück, undbeim Eintritte war ihm, als wenn er in Thronen ansbrechensollte, ob vor Freude, oder Einsamkeit, oder Trunk, oder über-haupt, das wußt' er nicht; am Ende vergoß er sic vor Zorn.
^o. öö. P f e f f e r f r a ß.
Leiden des jungen WaltS — Einquartierung.
Der Notarius konnte eine ganze Nacht lang weder schla-fen, noch seinen Bruder lieben; sondern der Zorn war seinTraum, und das nächtliche Austhürmcn zankender Gründeerhitzte ihn zuletzt dermaßen, daß er, wenn Vnlt sich an dessenBett gewagt hätte, vielleicht fähig gewesen wäre, ihm zu sa-gen: „ich rede nun anders mit dir, Bruder; setze dich abernicht aufs scharfe Bettbrctt, sondern mehr auf die Kissen her-ein!" — Unbegreiflich und unverzeihlich fand er dessen Kraft,Menschen ins Gesicht hinein zu martern, den armen Flitteund ihn selber. Schon öfters hatt' er bei der Weltgeschichteversucht, in jene mächtigen Schnee- und Gletscher-Männer,welche mitten unter dem Hasse eines ganzen Hofs und Volksheiter glänzen und gedeihen, sich so gut poetisch zu versetzenals in andere Charaktere; aber es hatte nie besondern Erfolg— er wäre eben so gut einer Statue durch den Mund insHerz gekrochen. Ihm griff schon ein Menschen-Antlitz in die
Iran Paul'« ausgew, Werke. XIV. - i