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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Königsstraße wollte und mich ein gebildeter Jude aufhiclt:lieber Moses! sagt' ich, böse Nachrichten! das Fieber hatmich zu einem Titus geschoren."Böse! unterbrach derJude; wenn wir Juden einen schlimmen Fürsten malen wollen,so sagen wir: das ist ein wahrer Titus! Die Titusköpfebauen uns kein. Jerusalem."Sonst fuhr ich fort warHebräisch, Judendeutsch, Neuhebräisch mein Fach, sammt denHülsssprachen, dem Chaldäischen, Arabischen alles ist ver-gessen durchs starke Fieber, Moses Sonst kaunt' ich meineSchuldner auf hundert Schritte, die Gläubiger auf tausendweit."Wechsel, versetzt' er, sind da gut" und präseutirtemir einen fälligen noch über der Spree".

Hier machte aufgehcitert H. Paradisi die Thüre auf unddankte Raphaelen sehr für ihr Blatt, und warf ein höflichesAuge auf Walt. Er nahm dessen Bürgschaft an. Selten warder Notarius seliger und unseliger gewesen. Vults paro-discher, zynischer Spaß hatte ihm allein rein-bitter geschmeckt andern nur abgeschmackt; indeß ihn das neue Glückerquickte, Flittcs Entsatz und Schutzgeist zu werden. VorVults Ohren und Augen wurde kühn und kalt die Wcchsclsachevollführt und gcründet und der Flötenspieler wurde über dieso frei auseinander blühende Gegenwart bestürzt und erzürnt,obwol heimlich; so wenig verträgt sogar der Kraftmenschfremde Stärke und Konsequenz, sobald sie mehr wider ihnauftritt, als für ihn, weil jeder überhaupt vielleicht von frem-der mehr zu fürchten als zu hoffen hat.

Als der Wechsel erneuert war, schied der Flötenspielersanft von der Gesellschaft, besonders von Walt. Dieser be-gleitete ihn nicht. Er fragte Flitten, ob er die wenigen Stun-den, die etwa seiner Probe-Woche noch abgingcn, nicht in