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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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verhüte der Himmel!" sagte Walt.Du verbürgst dich?"

Bei Gott!" schwur Walt.

Der Flötenspieler sank jetzt stcilrccht und versteinert ausden Stuhl, starrte wagrecht vor sich hin, jede Hand auf einesvon den aufgcsperrteu, rcchtwiuklichtcu Knien gelegt, undwimmerte eintönig:nun so erbarm's denn Gott nud werwill! Das sind also die Garben und Weinlesen, die ich davontrage nach allem Anspanncu und Hicrseyn! Und der Tcnsclhauset, wie er will! Das ist der Lohn, daß ich wie der Ru-mormeister bald hinten, bald vorncn im Heere ritt bei jedemUnfug. Nu so schwör' ich, daß ich tausendmal liebereinem Schiffsvolk mitten im Stnrm auf einem Schankcl-Schiffc den Bart abnchmen will, als einen Dichter sauberscheeren, den alles bewegt und erschüttert. Lieber den Brockenhinauf will ich als hinterster Leichenträgcr im Wedel-Manteleine Leiche tragen und nachstcmmcn, als einen Poeten geleitenimd sortschaffen hinauf und hinab; denn dem redlichen, nichtganz viehdummen Bruder glaubt der Poet weniger als wei-chem Diebsgcsindcl, das ihn umstellt und mit Füßen tritt wieein Töpfer den Thon, um ihn zu kneten."

Ich muß dir gestehen crwicdertc Walt sehr ernst

daß der weichste Mensch zum erstenmal hart werden könntegegen einen harten, der über die Menschen stets ungerechtrichtet."

Wie gesagt, fuhr Vult fort das thut er nicht, derPoet. Vergeblich reitet ihm ein leiblicher Zwillingsbruder,wie dem Suwarow ein Kosack, nach und hat den leichtenNachtstuhl für ihn am Halse hängen, so daß er sich nur zusetzen brauchte aufs Gestell - er thut's nicht, sondern er zeigtsich und mehr dazu der Welt."