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— Mit diesen meinen Thränen . . .Aber eine nahelaute Trommclschule von Kriegs-Anfängern, ein taub-stumm-machcndes Institut, zwang sie unwillig inne zu halten. Erblickte ihr unter der Lärmtrdmmcl in die großen, runden Re-gen-Augen und nahm ihre weiße Wachs-Hand, um etwandurch beides ihre Bitte zu crrathcn. „Mit Wonne thu' ichalles — rief er im wohldnstcnden Kabinette voll Abendsonnenund rother Fenstervorhänge, voll Amor und Psychen undvergoldeter Standuhren mit herüber gelegten Genien — weißich nur was."
„Ihre Bürgschaft für H. Flitten (fing sie an), sonstmuß er heute noch ins Gefängniß; — hier in Haslau, ichbctheure Ihnen, borgt und bürgt für ihn kein Mensch, selbermein lieber Vater nicht. — O wäre meine Wina da; — oderhätt' ich mein Nadelgeld noch . . . —
Sie schlug ihren weißen Bettvorhang auf die Seite undwies ihn oben ans die kurze Furche des blendenden Deckbettesmit den Worten: „da liegt er stets am Morgen, der hold-selige Wurm, den ich ernähre, ein Soldatenkind — aber ichbürg' Ihnen für alles." — „H. Notarius Harnisch, riefVultaus dem Malerzimmcr, Sie sind hier nöthig!" —
„Ich bin in der That selig (sagte Walt und faltete diegehobnen Hände) — Auch jene thcurcn Spiclwaarcn dortauf dem Tisch schafften Sie für Kinder an?" — „Ach ichwollte lieber, ich hätte das Geld noch," sagte Raphaela. —„Mit welcher Gesinnung ich H. Paradisi'n Bürgschaft leiste
— denn ich leiste sie — brauch' ich wahrlich Ihnen in solchemZimmer nicht auszusprcchen; glauben Sid mir!" sagt' er.Sie stürzte ans einer von ihr halb eingesetzten Umarmungzurück, drückte die Hand und führte ihn daran heiter in