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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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brannte mit gerader Spitze ans in der sonst wehenden Weltund kein Lüftchen bog sie nm. Nicht einmal einen Strcckversmacht' er, aus Flucht des Sylbcnzwangs, cs war ihm, alswnrd' er selber gedichtet, und er fügte sich leicht in den Rhyth-mus eines fremden entzückten Dichters.

In diesem innern Wohlklang stand er vor einem sonder-baren Garten im Garten und zog fast nur spielsweise an einemGlöckchen ein wenig. Er hatte kaum cinigemale geläutet: sokam ein reich besetzter schwerer Hofdiencr ohne Hut herbcige-rudcrt, um einigen von der fürstlichen Familie die Thüre anf-zureißen, weil das Glöckchen den Zweck einer Bedientenglockehatte. Als aber der vornehme Mensch nichts an der Thürefand als den sanften Notar: so filzte er den erstaunten Glöck-ner in einer der längsten Reden, die er je gehalten, aus,als hätte Walt die Sturm - und Türkcnglocke ohne Nothgezogen.

Diesem war indeß sein Inneres so leicht und fest ge-wölbt, daß das Acußcre schwer eindringen konnte, nicht miteinem Tropfen in sein leichtes fliegendes Schiff; zu Flittcnkehrte er sogleich zurück. Sie gingen heim. Die großen-glockcn riefen die Stadt zusammen, wie zwei Stunden späterkleinere den Hof; dieß wirkte auf den satten Notar, der jetztnicht zum Esten ging, sehr romantisch. Gibt es einen wah-ren Mann nach der Uhr, der zugleich die Uhr selber ist, sotst's der Magen. Je dunkler und zeitlicher das Wesen, destomehr Zeit kennt cs, wie Leiber, Fieber, Thicre, Kinder undWahnsinnige beweisen; nur ein Geist kann die Zeit vergessen,weil nur er sie schafft. Wird nun dem gedachten Magenoder Manne nach der Uhr seine Speise-Uhr um Stundenvoraus oder zurück gestellt: so macht er wieder den Geist so