sogar die ausgeschnittenen aufgcpappten Bildchen auf seinemSchreibtische flogen mit ihm in jene lustige Hof-, wenn auchnicht lustige Völkerzeit. — „Ist nicht das Leben der Hofleute —hat er sich mehrmals gesagt — fortgehende Poesie (wenn andersdie französischen Nc-moires nicht lügen) ohne pressende Nah-rungsqualen und in geflügelten Verhältnissen, und die Hof-männer können sich an jedem Musik-Abend verlieben und dannam Garten-Morgen mit den herrlichsten Geliebten spazierengehen? O wie ihnen die Göttinnen blühen müssen im fri-schen schminkenden Morgcnroth!"
Dadurch genoß er im Garten einen ganz andern schonbeerdigten; als Feuerwerk hing das phantastische Nachbild überdem liegenden Vorbild. Glücklicher Weise that ihm Flitte —der in jeder Gesellschaft stets eine neue suchte — den Ge-fallen, daß er mit dem Garten-Restaurateur in ein Gesprächgericth und ihn dadurch mit der köstlichen Einsamkeit zu eini-gen träumerischen Strcifzügcn beschenkte. Wie freudig thater diese! Er sah alles und dabei an — die grünen Schatten,von Sonnensunken durchregnet — die fernen Seen, einigewie dunkle Augenlieder des Parks, einige wie lichte Augen— die Barken auf Wassern — die Brücken über beide —die weißen hohen Tempelstaffcln auf Höhen — die fernen,aber hcllherglänzcndcn Pavillons — und hoch über allen dieBerge und Straßen draußen, die kühn in den blauen Him-mel hinauf flogen. — Sein Vormittag hatte sich stündlichgeläutert, ans reinem Wasser zur Zephyr-Lust, diese oben zuAether, worin nichts mehr war und flog als Welten undLicht. Den Bruder hätt' er gern hergcwüuscht — Wina'sBlick unter dem Wasserfall sah er am Hellen Tage. Er warselig, ohne recht zu wissen, wie oder warum. Seine Fackel