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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Gartenwirths. Der Notar war erwähntermaßen selig;den ans- und absteigenden Tag - und Nachtgarten sammt demleichten wie hcrabgeflogcncn Lustschlosse, das ein versteinerterFrühlingsmorgen schien, ferner die Wäldchen, woraus bunteLnsthäuschen wie Tulpen heraus wankten, desgleichen die ge-malten Brücken und weißen Statuen und die Regelschnüre

vieler Hecken und Gänge-- das könnt' er dem Elsässer,

dem cr's zeigte, gar nicht scurig genug vorsärben, je längerer trank. Diesem geficl's natürlich; denn gewöhnlich führteer seine Stande-Lorrain's nur mit dem einzigen Wort undStriche wacker ans: süperb! Jeder aber hat seine andereHanptfarbe der Bewunderung; der eine sagt: englisch! derandere: himmlisch! der dritte: göttlich! der vierte: eider Teufel! der fünfte: ei!

Walt aber sagte, obwol zu sich:dicß ist von Morgenan, oder ich irre entsetzlich, das wahre Weltlebcn Eleganter.Bin ich nicht wie in Versailles und in Fontainebleau; undLouis qnatorzc regiert zurück? Der Unterschied ist schwerlicherheblich. Diese Alleen diese Beete Büsche diesevielen Leute am Morgen dieser lichte Tag!" Waltenwar nämlich, der Himmel weiß von welchen Frühblickcn desLebens, eine so romantische Ansicht von der Jugendzeit desgalanten, liberalen, Länder, Weiber, Höse besiegenden Lud-wigs XIV. nachgcbliebcn, daß ihm dessen Jugend mit ihrenFesten und Himmeln, wie eine eigene Vorjugcnd, schön alssanftes Feuerwerk in den Lüften vorschwebte, und wie derfreie frische Morgen eines im Negligs spazierenden Hofsso daß ihn jeder Springbrunnen nach Marly warf, jede ge-schniegelte Allee nach Versailles, und hohe Fontanger Kupfer-stiche an Schränken-Wändcn ins damalige Königsschloß, ja