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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
Entstehung
Seite
173
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Blumensperren auf allen Gängen blühten oben oder keim-ten unten Kerker-Diplome und Aus- und Einwanderungs-Verbote unter Expektanzdckretcn der Züchtigung durch-kreuzte jeder als ein lustwandelnder Züchtling das Eden undfeierte Petri Kettcnfeicr im Gehen und strapazirte sich hinterseinem Rücken' mehr wie eine Wallfahrt durch Dante'sHöllenkreise (der Himmel blieb nirgends, als über dem Kopfe),denn als ein katholischer Büßgang durch Christi Leidens-Stazioncn kam jedem unter dem schriftlichen Anschnauzen aller

fluchenden Bäume und Tempel sein Lustwandeln vor-

ja der Mensch verstimmte sich zuletzt in den clikunp» und kamfatigirt heraus.

War Walt je froh und frei: so war's in diesen Feldern;sein innerer Mensch trug ein Thyrsus-Stäbchen und ranntedamit. Von allen diesen Warnungstafeln war nämlich nichtsmehr da als die Tafel, das Holz, Stein, Blech; die Warnungaber war gut vermooset, verrasct, versandet. Köstliche Frei-heit und Freilassung beherrschte nun Eden, wie ihm Flittebeschwur und bewies. Die ganze Sperrordnung war blos injenen Zeiten an der Tagesordnung gewesen, wo große undkleine Fürsten ganz anders als jetzt die großen, (höflich znsprechen) etwas grob gegen Unterthancn waren, und wo sicals Ebenbilder der Gottheit welche darin eben nicht vondem Maler geschmeichelt wurde dem mehr jüdischen alsevangelischen Gotte der damaligen Kanzeln ähnlich, öfter don-nerten als segneten.Was die Herrschaft jetzt etwa im Parkesehr lieb und gern hat, sagte Flitte, dicß ist schon besondersrecht cingezäunt, so daß ohnehin niemand hinein kann."

Beide nahmen ihr clöjviiner clinawiro, Morgenbrod undMorgenwciu, in einem offenen und lustigen Kiosk, unweit des