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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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einer kleinen Stunde hin." Walt erklärte, je kleiner eine An-zeige sei, desto schwerer werde sie; er wolle leichter einen Bo-gen für den Druck ausarbeiten, als dessen Bogen.Scha-det wol überhaupt lukubriren viel? An der Makrobiotik sa-hen mich oft die Nachbarn bis 3 Uhr aussitzen," sagte Flitte,nicht ganz unwahr, da er bisher durch seine Nachtmütze aufeinem Haubenstock und durch ein Licht daneben einen makro-biotischcn Leser auf die leichteste und gesündeste Weise vorge-stellt hatte. Darauf schnürte er vor dem Notar, dessen herz-liches aufrichtiges Bewundern und einfältiges Vertrauen ihnmit süßer Wärme durchzog, ein Bündel seiner Liebesbriefe ansich ans, worin er, sein Herz und sein Styl sehr geschähetwurde. Der Elsässer hatte das Packet von einem jungen Pariser,au den es geschrieben war, zum sichern Verschlüsse bekommen.

Walt wußte sich so wenig zu lassen vor Beifallklatschenüber den Styl der schönen Schreiberin, daß der Elsässer amEnde beinahe selber glaubte, die Sache sei an ihn geschrieben;aber jener that's sehr deshalb, um nicht über die Liebe selberviel zu reden. Da er als ein unersahrner verschämter Jüng-ling noch glaubte, die Empfindungen der Liebe müßten hin-ter dem Klostcrgitter, höchstens in einem Klostergarten lebenso sagt' er nun im Allgemeinen:die Liebe dringt wie Opfer-rauch, so zart auch beide sind, doch im dicken Regcnwetterdurch die schwere Luft empor" wurde aber ungemein roth.SuoeiEit, sagte der Elsässer, die Liebe strebt jeden Tag im-mer weiter."

Flitte ging noch weiter und zeigte sich seinem Gaste gargedruckt, er wies ihm nämlich die feinsten Liebes-Madrigale,die er, wie er sagte, drucken lassen in Centesimo-Vigesimo-Format und nie über einen Bogen stark; cs waren Verse-