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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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men? Ich kann hier nichts sagen, als daß schon einesvon beiden einen unabsehbaren Spielraum zu Fehlern auf-thäte, geschweige Wahrlich, an und sür sich oder sür mich,lieber Herr Flitte aber..." -Laers! wo-

von reden wir denn eigentlich? Wird denn ein Menschauf der Erde prätendiren, daß man zum langnasigcn Bür-germeister läuft und ihm cs vorsingt, wie man lustig gewesenist?" Walt faßte schnell die Hand und sagte: ich ver-traue; und Flitte umarmte ihn.

Sie frühstückten unter freudigen Gesprächen. Die lan-gen Fenster und Spiegel füllten das geglättete Zimmer mitGlanz; ein kühler blauer Himmel lachte hinein. Der Notarverspürte sich in vornehmer Behaglichkeit; das Glücksrad drehteihn, nicht er das Rad, und er brauchte cs nicht wie einWagenrad erst roth zu malen. Flitte las ihm zwei für denReichs-Anzeiger in wenigen Tagen ausgearbeitete Inseratevor; im erster» forderte er einen Gcneralkriegszahlmcister,H. v. N. in B., aus, ihm die Summe von 960 Albus-thalcrn für Wein innerhalb 6 Monaten zu bezahlen, wenn ernicht gewärtig sehn wolle, daß er ihn öffentlich an den Pran-ger in dem R. Anzeiger stellte. Dem Notar entdeckte er gernden Namen des Mannes und der Stadt; indessen war an derSache nichts. Das zweite Inserat enthielt mehr ungefärbteWahrheit, nämlich die Nachricht, daß er einen LoinpaZnon mit20,000 Thlr. zu einem Weinhandel suche und wünsche.

Walts Gesicht glänzte von Freude, daß der gutmüthigeMensch so viele Mittel habe, und erhob dessen vergoldete Wet-terstangcn des Lebens recht stark.

Flitte aber versetzte:Sagen Sie mir aufrichtig, ob keineStyl-Fehler darin sind? Ich warf die Dinge in der Zeit