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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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Flitte lächelte Fremden wollte Walt ein Ersparen sehn;daß der gute Elsässer solche Palläste von Stuben miethe, be-dacht' er und stöhnte sehr. Denn er hiclt's für Aufwandseinetwegen, weil er nicht voranssetzte, daß Flitte unter diewenigen sogenannten Verschwender gehöre, die wie der deut-sche Kaiser schwören, nichts auf die Nachkommen zu bringen,Reich oder Ncichthnm, und welche wie hohe StaatsbedicnteAthens zum Zeichen ihrer Vaterlandsliebe nichts hintcrlassen,als Nachruhm und Schulden.

Walt zog ohne weiteres das ans der Kabelschen Opcra-zionskasse für die Probcnwochc bewilligte Goldstück hervor, undlegt' cs mit den Worten ans den Tisch:dicß bestimmte derTestator; ich wollte gern, cs wäre mehr." Wenige Men-schen wurden noch so stark angcsahrcn, als er von Flitten,der ihn fragte, ob er denn beim Henker nicht sein Gast sei?

Aber nun hatt' er noch einen seinern Punkt, nämlich dentestatorischen Zweck seines Wohnens zu besprechen. Er nahmfolgende Wendung:es wird ordentlich schwer, in diesen kost-baren heitern Zimmern und bei Ihnen an etwas so Juristi-sches wie das Testament und dessen Haupt-Klausel zu den-ken; da ich aber meine Freude nicht meiner Obliegenheit ge-gen meine Eltern opfern darf: so darf ich eben schwerlich,sondern ich muß Sie um den Vorschlag dessen bitten, worinich etwa Fehler begehen könnte. Wahrlich, es wird mir schwe-rer, zu fragen als zu handeln."

Der Elsässer faßte ihn nicht sogleich mit seinen Feinhei-ten:Pah, sagt' er, was ist zu sakrifiziren? Wir parlirenund tanzen zusammen; das geht den alten Kabel nichtsan."-Parliren und tanzen? (versetzte der vom No-

tariat zusammcngeschcuchte Walt.) Und zwar beides zusam-