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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
Entstehung
Seite
162
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Gipfel auf, der stürzen wollte und trieb nichts durch, alsforstgerecht den Weg, aus welchem der fallende Baum dasBuschholz schonen mußte.

Walt schaute erbärmlich herüber; so leicht er sonst seinschwarzes Schicksal wie sein weißes nur zu dichterischer Far-bengebung verrieb, gleichsam zu Kohle und zu Kreide: sokönnt' er sich doch den Holzschlag des Schlagholzes zu keinemdichterischen Baumschlag ausmalen, weil ihn der Vater pei-nigte. Er wartete aber fest dessen Weggang ab; dann fragteer nach der glühendsten Abendröthe vor seinen Augen nichts,sondern er ließ in sich abstimmen, welches Erbamt, das sei-nen Vater freudig lasse, er jetzt zu wählen habe.

Nun fehlte cs ihm aus Mangel des Flötenspielers aneiner Stimmensammlung und an irgend einer, auch nur klein-sten, Minorität, weil die Majorität selber (er) nur 1 Mannstark war, welches, wenn nicht die kleinste denn oft ist garkein Mann beim Stimmen doch keine beträchtliche ist.

Endlich wählte er das kürzeste Amt, nämlich das sieben-tägige Leben bei einem Erben. Die Stelle darüber heißet imLorpus s»ris des Testaments elkws. 6. lütt. A. so:er(Walt) soll bei jedem der H. Akzessit-Erben eine Woche langwohnen (der Erbe müßt' es sich denn verbitten) und alleWünsche des zeitigen Miethsherrn, die sich mit der Ehre ver-tragen, gut erfüllen." Ein so kurzes Amt, hoffte er, ohnegroße Fehltritte und Fehlsprünge und mit einiger Ehre undin Kurzem, noch eh' der Bruder erschiene, zu beendigen. Nachder Wahl des Amts mußt' er wieder die neue desjenigen Er-ben anstellen, welchem die erste Ehre davon zuzuwcndcn sei. Ererlas sich zum wöchentlichen Wohnen den, bei welchem er bishergewohnt, H. Neupcter.Auch begchrt's die Zärte" sagt' er.