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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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ihm an den Kopf zu werfen. Ans einer friedlichen Anhöhedem Wäldchen gegenüber könnt' er, während er das me-dizinische Miserere des Schicksals durch Dichten und Empfindenin ein musikalisches verwandelte, recht gut wahrnehmen, daßschon mehrere Erben mit verständigen Holzhauern im Erb-Forste lustwandelten, um einträchtig mit Waldhämmern ihrGnadcnholz anzuplätzen. Endlich ritt im Schritt Flitte an derSpitze einer holzersparenden Gesellschaft, mit Acxtcn, Sägen,Maßstäbcn in den Händen, den Wald hinan. Gleich einemWittwcr, der seine Halbtraucr täglich in kleinere Brüche zer-fällt, in Drittelstrauer, in '/«» Thcil wiewol die

Trauer oder der Zähler nie null werden kann, nach mathe-matischen Gesetzen verkehrte Walt bei diesem Anblick seineschwache Halbtraucr, arithmetisch zu sprechen, in einen unend-lich großen Nenner und in einen unendlich kleinen Zähler, d.h. er wurde das, was man gemeinhin froh nennt.Es istschon recht, dacht' er, daß ich dem guten Flitte für seine gut-mütige Erbeinsetzung meiner Person doch einen schwachenDank durch meine Fehler znschanze; er habe recht viele Freudedabei, nur keine Schadenfreude." Aber die Lustigkeit über dieHolz-Einbuße wurde Walten etwas verkümmert, als er denalten Schulzen aus der Stadt schreiten und ins Holz dringensah, Märtyrcrkronc und Zepter tragend. Auf die angeplätz-ten Stämme lief Lukas zu fragte, sagte dieß oder das undkeifte dnrchschnitt den Gehau nach allen Ecken strittohne Vollmacht wider alles flog als ein flüchtiges Wald-gcricht und Forstkollcgium hin und her, an jeden Busch, nebenjede Säge machte die Wüste seines Gesichts immer dürrerund arabischer, je mehr Erben ankamen, die größten Baum-schäuder, die er sich denken konnte sah seufzend zu jedem

Jean Naul's ausgeiv. Werke. XIV. H