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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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No. 82 . Ausgestopfter Fliegenschnäpper.

Vornehmes Leben.

Nachdem er am Morgen die feinste Anrede an den Hos-agenten ganz in den Kopf gebracht hatte, woraus sie ohnehinnoch nicht gekommen war: trat er vor Nenpctcr, der ihn inder Schreibstube neben einem brennenden Lichte mit dem Pet-schaft am nassen Maul und mit der Nachricht empfing, es seiPosttag. Während der Kaufmann fortfiegelte, hielt er hinterLessen Rücken leicht seinc'Rcde voll Zarte, bis dieser, da erausgesicgelt hatte, das Licht anspntzte und fragte: was gibt's?Zerfahren war dem Notar der ganze Sermon.

Kein Mensch kann dieselbe Rede zweimal nacheinanderhalten; in der Eile muhte er nur daraus denken, aus demGesagten einen dünnen Bleicxtrakt zu liefern. Der Hofagcntersuchte ihn aber,mit solchen Schnurrpfeifereien den Leutenvom Halse zu bleiben."

Alle mögliche Sünden im neuen Amte hätt' er liebergetragen, als dieses harte Thürzuschlagen vor demselben.Jemanden nun ferner Ordenskcttcn durch geschenktes Vorkaufs-recht der Wohnprobewoche Überhängen zu wollen, fiel ihmnicht mehr ein: sondern wo ein armer, aber guter Teufel, mitwelchem sich mehr Thräncn- als Himmclsbrod, z. B. ein elen-des Wohnloch, theilen ließe, anzntrcffen und zu beglücken wäre,darnach ging sein Sehnen, nicht sein Fragen; denn besagterTeufel war längst da, Flitte ans Elsaß. Walt ging aus denNikolai-Thurm und trug, aber furchtsam, Flittcn den Vorzug

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